Trittsteine und Erlebnis

Kinder aus KiTas und Grundschulen nutzen einzelne der neu angelegten Tümpel oder Magerrasen als Erlebnis- und Bildungsfläche, dem Projekt stehen sie als Forscherkollegen bei Seite.
Die im Rahmen eines studentischen Praktikums entstandene Verbreitungskarte des Warzenbeißers im Grünbrückenumfeld. ( Zeitpunkt: Juni 2011, Luftbild DOP20, LVermA Geo SH 2011)

Auf Beispielfläche 7 konzentrieren sich verschiedene Aufgaben. Die Fläche ist aufgrund ihrer Lage zur Grünbrücke und ihrer zahlreichen schutzbedürftigen Arten sowie aufgrund ihrer Funktion für die Naherholung und das Naturerlebnis von besonderer Bedeutung.

Die Lebensräume der Arten von Magerrasen und Heiden mussten mit Hilfe intensiver Umgestaltungen nachhaltig gesichert werden, da größere Teile bereits von der eingeschleppten, konkurrenzstarken und für das Wild unattraktiven amerikanischen Traubenkirsche besiedelt waren. Die vorhandenen Stillgewässer waren degeneriert und die aus früheren Jahren bekannte Kreuzkrötenpopulation bereits erloschen.
Deshalb konzentrieren sich dort mehrere Maßnahmen und die Fläche wurde darüber hinaus zur Gewinnung von Saatgut für anderweitige Renaturierungen genutzt.

Wie gut die Trittsteinfunktion erhalten und ob sie nachhaltig optimiert werden kann, ist eine wichtige Frage im Monitoring. Die Naturforscher der umliegenden Schulen wirken an diesem Monitoring intensiv mit, dazu wurde eine Kartieranleitung für Kinder und Betreuer entwickelt.

Teilflächen der Holsteiner Lebensraumkorridore werden auch für universitäre Übungen genutzt. Dabei entstehen bspw. Verbreitungskarten von Zeigerarten.