v.l.n.r.: B. Schulz, H. Nissen, K. Müller, B. Johnson, R. Rempel

17.04.2013: Experten des US Fish and Wildlife Service zu Besuch

Experten aus den USA zu Besuch bei der Stiftung Naturschutz

Nicht nur in Schleswig-Holstein oder Deutschland, sondern weltweit ist die Biologische Vielfalt gefährdet.  „Die amerikanischen Kollegen stehen ebenso wie wir vor der Herausforderung, isolierte und durch Infrastruktur, das heißt meistens durch den Straßenbau, aber auch Nutzlandschaft und Siedlungen zerschnittene Lebensräume wieder miteinander zu verbinden“, erläuterte Dr. Björn Schulz, Projektmanager der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Dr. Brenda S. Johnson und Ron Rempel vom Department of Fish and Wildlife in Kalifornien sind derzeit auf Deutschlandreise und besuchten auch die Stiftung Naturschutz, um sich das Projektgebiet „Holsteiner Lebensraumkorridore“ mit der Grünbrücke Kiebitzholm anzusehen. Björn Schulz sowie Henning Nissen und Kerrin Müller von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erläuterten vor Ort, wie in dem schleswig-holsteinischen Projekt der Verbund und die Pflege von Schutzgebieten für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren  angegangen wurden. Nur durch gute Vernetzungsstrukturen in der Kulturlandschaft ist es möglich, den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen und die Herausforderungen des Klimawandels für die Biologische Vielfalt zu meistern.

Auch in den USA existieren zahlreiche Planungen, Lebensräume wieder miteinander zu verbinden, berichteten die kalifornischen Kollegen. Jedoch gibt es dort bislang keine praktischen Beispiele, an denen sich neue Projekte orientieren könnten.

Dr. Heinrich Reck erläutert der Gruppe, welche Arten die Brücke bisher nutzen

21.10.2012 internat. Experten der IENE-Konferenz auf Projektbesuch

Die IENE-Konferenz (Opens external link in new windowlink) fand in 2012 in Potsdam statt. die "Holsteiner Lebensraumkorridore" waren eines von drei Projekten in Deutschland, die sich im Rahmen einer Exkursion dem internationalen Fachpublikum vorstellen durften. Auf einer Wanderung durch die ökologische Hinterlandanbindung der Grünbrücke Kiebitzholm zeigen die Projektpartner, wie sie praktische Wiedervernetzung umsetzen.