Maßnahmen 2010/11

Der Harvester beginnt mit der Anlage der Offenschneise für Warzenbeißer, Kreuzkröte &amp; Co. mitten durch die Nutzflächen des Landesforstes<br>
Die Herpetologen Lars Briggs und Wolfgang Lenschow (AmphiConsult) und Christian Winkler bei der biologischen Baubegleitung<br>
Ausgleichsflächen des Straßenbaus wurden weiter optimiert, hier werden Gräben verschlossen und damit Überstauungsflächen für Moorfrosch &amp; Co. hergerichtet<br>
Noch vorhandene Dränagen (Vordergrund) wurden gekappt und dauerhaft wasserführende Gewässer für Kammmolch, Knoblauchkröte &amp; Co. angelegt. Der sandige Aushub bereichert den Lebensraum von z.B. Kreuzottern<br>
Im gemeindeeigenen FFH-Gebiet Hamdorfer Binnendüne wurden mit den Wiedervernetzungsmaßnahmen auch Ziele des FFH-Managementplanes umgesetzt. Hier wird durch ein cattle-grid die Pflegebeweidung der verbrachten Heiden mit der Verkehrsdurchgängigkeit vereinbart. <br>
Zum Spatenstich-Termin trafen sich der Leiter der UNB Segeberg Thomas Falck mit dem Amphibienexperten Wolfgang Lenschow und dem Bürgermeister Dieter Beuck.<br>
Die vorhandenen Gewässer boten besonders anspruchsvollen Zielarten keinen Lebensraum mehr und wurden daher saniert, hier werden die beschattenden Gehölze entfernt. <br>
Im direkten Umfeld der Grünbrücke musste teilweise besonders behutsam vorgegangen werden, damit die Restbestände von Zielarten durch die Maßnahmen gefördert werden.<br>
Zu einer Gewässersanierung kann auch die Entfernung des eutrophen Bodenschlamms gehören.<br>
Nicht nur Biologen und andere Fachleute begleiten die Maßnahmen, auch Kinder aus dem Dorf sind tatkräftig dabei!<br>
Wenn auf verbrachten Heideflächen keine Extensivnutzung dauerhaft sichergestellt werden kann, soll kleinflächiges Plaggen die Lebensraumqualität für Zauneidechsen und Verkannten Grashüpfer wieder herstellen.<br>
Auch breite und besonnte Waldwege sind Lebensraum oder zumindest Ausbreitungsachse für Arten der Sandtrockenrasen und Heiden. Für sie stellen Offensandstellen einen wichtigen Trittstein dar. <br>
Das FFH-Gebiet Trentmoor konnte mit benachbartem Artenschutzacker aus Ersatzgeldern des Kreises Segeberg für den Naturschutz gesichert werden, mit Mitteln des E E-Vorhabens erfolgt die naturschutzfachliche Umgestaltung. Hier richtet ein Bagger eine kleinflächige Extensivweidelandschaft ein, die den wertvollen Habitatkomplex dauerhaft für u.a. Kreuzkröte, Kranich und Lämmersalat erhalten wird. &nbsp; <br>
Während der Baumaßnahmen sprechen sich Projektleitung, wissenschaftliche Begleitung (PD Dr. Heinrich Reck, Kerrin Müller) und biologische Baubegleitung (Wolfgang Lenschow) intensiv ab.<br>
Im Rahmen eines von der Artenagentur SH umgesetzten Artenschutzprojektes sollen in den neu angelegten Gewässern das Froschkraut (Luronium natans, FFH-Anhang II) angesiedolt werden, hier tauschen sich Detlev Finke und Eckhard Wiemer über die Gewässereignung aus.<br>
Der Weideauftrieb der 15 Galloway-Rinder wurde von der Presse interessiert verfolgt. Nur knapp 2 Wintermonate pro Jahr verweilen die Robustrinder auf der für Besucher zugänglichen Fläche, um ihren Auftrag als Öko-Rasenmäher umzusetzen. <br>

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