Tierkökologie

Der zunehmende Verkehr und der daraus resultierende Ausbau des Verkehrsnetzes führen zu einer fortschreitenden Zerschneidung der Landschaft. Viele Arten können zwischen ihren verinselten Lebensräumen nicht mehr wandern bzw. neue Lebensräume besiedeln. Die Wiedervernetzung unterschiedlicher Lebensräume kann durch das Beobachten und Nachweisen verschiedener Tiere belegt werden.

2011 wurden im Projektgebiet Offenlandschneisen (Korridore) durch Forstgebiete angelegt um isolierte Restbestände bestehender Heidegebiete miteinander zu verbinden. Im Rahmen einer Doktorarbeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Dipl.-Geograph Henning Nissen) wird seit Mai 2012 die Wiedervernetzung von diesen (Trocken-) Lebensräumen untersucht. Untersuchungsgegenstand und Indikatoren für die Vernetzung sind Invertebraten (Heuschrecken und Laufkäfer), Kriechtiere (Schlangen und Eidechsen) und Lurche (Kröten, Frösche und Molche).