Die Vorträge und Ergebnisse der Fachtagung
Straßen und Eisenbahnlinien zerschneiden die natürlichen Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Querungshilfen wie Grünbrücken helfen Wildtieren, diese Hindernisse gefahrlos zu passieren. Durch eine ökologische Hinterlandanbindung gelingt theoretisch auch seltenen und weniger mobilen Arten die Querung. Doch wie sehen praktische Lösungen aus? Dies war Thema der Fachtagung „Wiedervernetzung in der Praxis – Korridore gemeinsam gestalten, dauerhaft sichern!“. Die zweitägige Veranstaltung fand am 23. und 24. November in Flintbek (Schleswig-Holstein) statt und wurde gemeinsam ausgerichtet vom Deutschen Jagdschutzverband, der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein als Projektträgerin, den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, dem Wildpark Eekholt und dem Institut für Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem vom Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.
Ausgangspunkt der Fachtagung ist das vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderte Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Holsteiner Lebensraumkorridore“. Dabei wird die modellhafte Einbindung von Querungshilfen in das Umland am Beispiel der Grünbrücke Kiebitzholm (Kreis Segeberg) mit zahlreichen lokalen Partnern wie den Jägern entwickelt und erprobt.
Die Veranstaltung richtete sich an Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis, die an der Planung und Umsetzung von Wiedervernetzungsprojekten beteiligt sind.
Material und Downloads der Vorträge:
Ergebnisse der Arbeitskreise
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Björn Schulz
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Eschenbrook 4, 24113 Molfsee
Tel.: 0431 2109043
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