Lebensraumkorridore für Waldarten

In der waldreichen Region sollen die Naturwälder weiter wachsen und miteinander verbunden werden - z.B.  durch Trittsteinbiotope wie Knicks und Gebüsche. Der Segeberger Forst beispielsweise ist das zweitgrößte Waldgebiet das Landes. Weil die Wälder zu großen Teilen noch Nadelbaum-geprägt sind, wird der Waldumbau zukünftig weiter vorangetrieben. Die Bestände schutzbedrüftiger Arten werden es danken: Im Projektgebiet befinden sich übrigens landesweit bedeutsame Vorkommen z.B. von Bechsteinfledermaus und Sperlingskauz.

Lebensraumkorridore für Gewässerarten

Die Trave und Osterau sind in weiten Teilen naturnahe Gewässer, in denen Otter und Edelkrebs noch vorkommen. Der Laubfrosch und seine Verwandten brauchen viele Teiche in der Landschaft, dann kann auch der Storch zurückkommen.

Lebensraumkorridore für Heidearten

Heiden waren ehemals weit verbreitet und typisch für die Region. Heute sind sie so sehr verinselt, dass Tiere wie Warzenbeißer und Kreuzotter ihre Nachbarn nicht mehr erreichen können. Bereits kleine Offensandstellen dienen den Tieren als Trittstein

  • 25.04.2009: Bauernblatt Schleswig-Holstein: "Leuchtturm-Projekt Holsteiner Lebensraumkorridore im Kreis Seqeberg - Hirsch und Haselmaus profitieren vom Wild-Wanderweg" (zum Bericht)